Langzeitbelichtung am Tag – So geht es ohne Graufilter

Posted by | | Fotobearbeitung · Langzeitbelichtung

Wenn du mich fragst, ich finde Fotografieren wird durch Langzeitbelichtungen erst richtig interessant. Dadurch entstehen mehr kreative Möglichkeiten, im Vergleich zum „normalen“ Fotografieren. Vor allem nachts gibt es unzählige Möglichkeiten, um mit Lichtern zu experimentieren. Um eine Langzeitbelichtung aufzunehmen, benötigst du nur einem Stativ und etwas Zeit zum Probieren verschiedener Kameraeinstellungen. Vielleicht hast du es selbst bereits ausprobiert?


Aber warum immer nur nachts fotografieren? Kann ich auch am Tag Langzeitbelichtungen machen? Die Antwort gleich vorweg: „Ja, das ist möglich.“



Eine Langzeitbelichtung am Tag ist allerdings nicht ohne Weiteres möglich, denn lange Verschlusszeiten, selbst bei Blende 11 oder höher und ISO 100, führen oft zu einer Überbelichtung des Fotos. Deswegen nutzten die meisten Fotografen einen sogenannten Graufilter. Dieser reduziert die Lichtmenge und ermöglicht eine verlängerte Belichtungszeit.


Bei den meisten Kompaktkameras lassen sich solche Graufilter allerdings nicht oder nur bedingt am Objektiv befestigen. Einige Graufilter-Adapter werden auf das Objektiv geklebt, die den Filter magnetisch fixieren. Diese Variante ist bei häufiger Benutzung nicht besonders langlebig.


Es geht allerdings auch ohne Graufilter und Adapter-Zubehör. Entweder du hast günstige Umgebungsbedingungen, wie z.B. einen dunklen Wald, starke Bewölkung oder du hast eine Sonnenbrille zur Hand, dann schaue dir diesen Artikel an.


Wenn das nicht der Fall ist, dann solltest du einfach weiterlesen. Du erfährst, wie du ohne Graufilter und strahlender Sonne, eine Langzeitbelichtung machst und wie eine Langzeitbelichtung funktioniert?

Inhalt

Wie fotografierst du bei strahlender Sonne eine Langzeitbelichtung?
Was benötigst du dafür?
Was sind die Vorteile des Software-Graufilters?
Welche Nachteile hat ein Software-Graufilter?
So nimmst du die Fotos für die spätere Bearbeitung auf
Eine Anleitung für die Bearbeitung mit Photoshop
Eine Anleitung für die Bearbeitung mit GIMP
Fazit



Wie fotografierst du bei strahlender Sonne eine Langzeitbelichtung?

Eine Langzeitbelichtung muss nicht immer mit der Kamera entstehen. Sie kann auch am Computer erzeugt werden. In einem einfachen Verarbeitungsprozess werden mehrere Fotos zu einem Bild zusammengeführt. Man spricht hier von Stacking (Stapeln) bzw. auch vom Fake- oder Software-Graufilter.


Für eine Langzeitbelichtung bei Tag nimmst du einfach mehrere Bilder hintereinander auf. Je mehr Fotos desto besser, denn die Gesamtbelichtungszeit addiert sich mit jedem weiteren Foto auf. Nimmst du z.B. 30 Fotos mit je 1/30 Sekunde Belichtungszeit auf, entsteht ein Bild mit dem Effekt einer Langzeitbelichtung von 1 Sekunde Belichtungszeit.


Wasserfall als Beispiel. Links: 1/5 Sekunde, F11, ISO 100. Rechts: 30 Fotos je 1/60 Sekunde = ½ Sekunde, F3.5, ISO 100


Damit das gestapelte Foto nicht überbelichtet erscheint, werden die Einzelfotos technisch gesehen nicht einfach addiert, sondern über einen Mittelwert zusammengefügt. Um ganz genau zu sein, handelt es sich nicht um den mathematischen Mittelwert, sondern um den Median-Wert. Dieser eignet sich besser bei ungleichmäßigen Helligkeitsverteilungen. Der Effekt: Personen, die auf einzelnen Bildern zu sehen sind, verschwinden und fließendes Wasser wird gleichmäßig glatt.

Was benötigst du dafür?

Du benötigst nicht viel: Deine Kompaktkamera, einen Timer (z.B. in Form einer gratis App), ein Stativ und etwas Zeit. Die Anschaffung von Graufiltern und den entsprechenden Adaptern kannst du dir sparen.


Für das anschließende Zusammenführen der Bilder kannst du das kostenlose Programm GIMP nutzen. Ich persönlich empfehle dir Photoshop, denn die Verarbeitung ist einfacher (Schritt-für-Schritt Anleitung) und funktioniert besser. Ich bin von dem Ergebnis auf jeden Fall begeistert.


Mein Tipp Wenn du ein Sony Kamera besitzt, die PlayMemories Kamera Apps unterstützt, kannst du diese Langzeitbelichtungs-Methode noch einfacher umsetzen. Diese Kamera-App führt die Fotos gleich in der Kamera zusammen, so dass du keine zusätzliche Zeit am Computer verbringen musst.


Diese Sony Kameras unterstützen PlayMemories Kamera Apps

Was sind die Vorteile des Software-Graufilters?

Kosten

Du sparst dir die Kosten für den Graufilter und den jeweiligen Adapter für dein Objektiv. Je nach Größe, Adapter und Anzahl der Filter sind das bis zu 100 Euro.


Bei einigen Kompaktkameras wie z.B. bei der Sony RX100III, RX100IV, Canon G5X, G7X, G9X ist ein Graufilter bereits integriert. Dieser lässt allerdings mit 12,6% (ND8) noch relativ viel Licht durch und verlängert die Belichtungszeit nur um das 8-fache bzw. um 3 Blendenstufen. Bei einer Belichtungszeit bei Tag und 1/250 Sekunden könntest du mit dem integrierten Graufilter eine Verlängerung der Belichtungszeit auf 1/30 Sekunden erreichen. Für eine Langzeitbelichtung ist das immer noch viel zu kurz.

Verschleiß

Kein extra Aufwand zum Befestigen der Filter an einer Kompaktkamera. Denn die Filter-Adapter für Kompaktkameras (z.B. für Sony RX100, Canon S110) werden nicht wie bei Systemkameras oder DSLRs auf das Objektiv geschraubt, sondern geklebt. Allerdings ist dieser geklebte Filter-Adpater bei intensivem Gebraucht nicht sehr langlebig.

Einfaches Fotografieren

Kein umständliches Berechnen der korrekten Belichtungszeit und Auswählen des richtigen Graufilters. Du nimmst einfach 30-50 Fotos hintereinander auf – simpel.

Gewicht

Du sparst Zubehör und hast somit weniger Gepäck. Besonders bei einer Kompaktkamera, die vielen als ideale Reisekamera dient, ist dies von großem Wert.

Kreativeres Fotografieren

Komplett neue und kreative Möglichkeiten ergeben sich als Eyecatcher-Motive: z.B. Langzeitbelichtung direkt in den Sonnenuntergang, die Kombination eines Sprungbildes mit einer Langzeitbelichtung oder das Freistellen von Personen mit offener Blende, trotz intensivem Sonnenlicht.


Muenchen Eisbach Welle Stacking Eycatcher

Eine gestapelte Langzeitaufnahme in Kombination mit einer normalen Belichtung.


Verringerung des Rauschen

Das Bildrauschen verringert sich durch das statistische Mitteln aller Einzelfotos. Hohe ISO Einstellungen sind somit möglich. Bei einer Belichtung mit einem regulären Graufilter ist das eher das Gegenteil, denn bei langen Belichtungszeiten erwärmt sich der Bildsensor. Dies führt tendenziell zu mehr Rauschen.

Menschenleere Motive

Fahrzeuge oder Menschen, die sich während der Aufnahme der Fotoserie bewegen, verschwinden durch die spätere Nachbearbeitung am Computer automatisch vom Bild. Ideal z.B. auf Reisen und bei Touristenattraktionen. Was nach Magie klingt, ist in Wirklichkeit reine Mathematik. Alles was sich im Zeitraum der Fotoserie bewegt wird gemittelt und verschwindet.


Welche Nachteile hat ein Software-Graufilter?

Keine Sternenfotos

Der Software-Graufilter funktioniert nicht bei Sternenfotos, da bei späterer Zusammenführung der Bilder, die sich bewegenden Sterne verschwinden.

Zeitaufwendig

Du musst Zeit für die Nachbearbeitung am Computer einplanen und das Foto der Langzeitbelichtung kannst du nicht direkt nach der Aufnahme begutachten.

Rechenintensiv

Für die Bearbeitung benötigst du ein Bildbearbeitungsprogramm und einen relativ leistungsfähigen Computer. Ich empfehle dir einen aktuellen Computer mit mindestens 8 GB RAM und ein 64 Bit Betriebssystem.

So nimmst du die Fotos für die spätere Bearbeitung auf

Die Bewegungsunschärfe bei Langzeitbelichtungen von Wasser oder Wolken erzeugt tolle Fotos. Suche dir deswegen ein passendes Motiv z.B. am Strand, an einem Fluss oder einfach vorbeiziehende Wolken.



Positioniere deine Kompaktkamera am besten mit einem Stativ. Bei der anschließenden Aufnahme musst du nichts weiter beachten und kannst einfach den Automatik-Modus (P) nutzen. Wichtig ist nur, dass die Fotos nicht überbelichtet sind.


Ob du im RAW- oder im JPG-Format fotografierst bleibt dir überlassen. RAW-Fotos erlauben mehr Spielraum in der Bildbearbeitung, benötigen allerdings wesentlich mehr Arbeitsspeicher und Bearbeitungszeit beim Stacking.


Nehme mindestens 30 Fotos des gleichen Motives auf. Je mehr Fotos du aufnimmst, desto länger ist die Gesamtbelichtungszeit im Endresultat. Um ein Verwackeln der Kamera zu vermeiden, empfehle ich dir eine Fernsteuerung via Kabel oder via WIFI z.B. mittels einer App. Einige Sony Kameras lassen sich z.B. mit dieser App (Android / iPhone) problemlos steuern.


Mein TippFür Langzeitbelichtungen im Dunkeln ohne Stativ, kannst du den Serienmodus deiner Kamera nutzen. Hochwertige Kompaktkameras wie z.B. die Sony RX100 IV schaffen 16 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung. Das reicht bereits für eine Langzeitbelichtung im Dunkeln aus und lässt sich sogar aus der Hand heraus fotografieren. Denn Photoshop ist in der Lage geringe Verwackelungen problemlos zu korrigieren.


Eine gestapelte Langzeitaufnahme aus der Hand heraus aufgenommen. Sony RX100 II: diese schafft 13 Bilder pro Sekunde.

Eine Anleitung für die Bearbeitung mit Photoshop

Mit dieser Anleitung kommst du schnell und einfach zu einem richtig tollen Ergebnis, egal ob du dich mit Photoshop auskennst oder nicht.


Photoshop kannst du übrigens im Fotografen-Packet zusammen mit Lightroom und der Creative Cloud kaufen.

1 Öffnen der Bilder

Zum Stapeln von Bildern bietet Photoshop eine sehr gute Funktion, die es erlaubt, alle aufgenommen Fotos direkt in einem Stapel zu öffnen und diese automatisch auszurichten. Damit werden kleine Verwackler der Kamera bereits sehr gut automatisch korrigiert. Das funktioniert auch bei Serienaufnahmen, die du aus der Hand heraus gemacht hast.


Dazu öffnest du Photoshop und gehst in das Menü „Datei“ → „Skripten“ → „Dateien in Stapel laden …“

Photoshop Skripten Automatisch Laden


Danach fügst du die Fotos aus der Aufnahmeserie über „Durchsuchen“ ein. Es sollten mindestens 30 Fotos sein. Photoshop kann JPG und RAW Dateien direkt verarbeiten. Aktiviere die beiden Kontrollkästchen „Quellbilder wenn möglich automatisch ausrichten“ und „Nach dem Laden von Ebenen Smartobjekt erstellen“.


Photoshop Ebenen laden


Mit „Ok“ startest du den Öffnungsprozess. Dieser kann je nach Anzahl der Bilder und der Geschwindigkeit deines Computers etwas Zeit in Anspruch nehmen.

2 Stacken der Bilder – der Software-Graufilter

Alle Fotos wurden nun nacheinander als Ebene geöffnet und in einem sog. Smartobjekt zusammengefasst. Das eigentliche Stacken der Fotos geht jetzt ganz einfach.


Über das Menü „Ebenen“ → „Smartobjekte“ → „Stapelmodus“ → „Median“ erzeugst du die Langzeitbelichtung. Aus allen Fotos wird jetzt ein Mittelwertbild erzeugt. Die Belichtungsdauer summiert sich und z.B. störende Personen, die nur auf einzelnen Fotos sichtbar sind, verschwinden.


Photoshop Ebenen Stacking Median

3 Speichern

Jetzt speicherst du das Bild über „Datei“ → „Speichern unter …“ im gewünschten Dateiformat.


Wenn du dieses Foto in Lightroom bearbeiten möchtest, dann empfehle ich dir das verlustfreie TIF Dateiformat.

Langzeitbelichtungsbild aus Video erstellen

Photoshop ist auch in der Lage Videos zu importieren. Weil ein Video in der Regel aus 30 Bilder pro Sekunde besteht, reicht bereits ein Video von wenigen Sekunden aus, um daraus eine Langzeitbelichtung zu erstellen. Der Ablauf ist derselbe, nur dass du keine Bilddateien im 1. Schritt lädst, sondern eine Videodatei (z.B. MP4, MOV oder AVI).



Eine Anleitung für die Bearbeitung mit GIMP

GIMP ist ein kostenloses Open Soruce Bildbearbeitungsprogramm, das ähnliche Funktionen wie Photoshop aufweist. GIMP läuft unter Mac OS X, Windows und Linux. Der Unterschied liegt meines Erachtens hauptsächlich darin, dass die Einarbeitung länger dauert und die Bedienung nicht besonders intuitiv ist. Allerdings lässt sich GIMP über Software-Erweiterungen ausbauen. Benötigst du Funktionen die GIMP nicht hat, kannst du sie über sog. Plugins erweitern. GIMP ist zwar in Deutsch verfügbar (Einstellung der Sprache während der Installation), allerdings sind die meisten Erweiterungen und deren Beschreibung in Englisch.

1 Installation von GIMP und von G’MIC

Lade dir zuerst die aktuelle Version von GIMP herunter und installiere das Programm. Hier geht es direkt zum Download.


Lade dir außerdem noch die kostenlose G’MIC Erweiterung herunter und installiere sie. Hier geht es direkt zum Download.


Wichtig, GIMP kann keine RAW Dateien lesen. Mit dieser Erweiterung soll GIMP zwar RAW Dateien lesen können, hat bei mir allerdings nie richtig funktioniert. Ich empfehle dir daher nur JPG Dateien bei der Verwendung von GIMP.

2 Öffnen der Bilder

Starte GIMP und lade deine Fotoserie als Ebenen über das Menü „Datei“ → „Als Ebene öffnen …“

GIMP Dateien als Ebene oeffnen


Selektiere nun alle Fotos der Serie (am besten mit STRG-A) und bestätige mit „Öffnen“. Alle Fotos werden nacheinander in jeweils einer Ebene geladen.

3 Stacken der Bilder mit G’MIC – der Software-Graufilter

Der Stacking Prozess wird in der G’MIC Erweiterung durchgeführt. Dazu gehst du über das GIMP Menü „Filter“ → „G’MIC …“. Ein neues Fenster öffnet sich.


Selektiere in der mittleren Spalte den Filter „Blend [median]“ der unter „Layers“ zu finden ist. Stelle sicher, dass die „Input/Output“ Einstellungen wie folgt sind:

  • Input Layers … → All visible
  • Output Mode … → New layer(s)

Den Stacking Prozess startest du über die „OK“ Taste. Nach etwas Bearbeitungszeit wird dir die Langzeitbelichtung bzw. das Mittelwertbild (in GIMP) angezeigt.


GIMP GMIC Einstellungen Media-Stacking


Du solltest darauf achten, dass die Fotos keine Verwackelungen aufweisen, denn GIMP kann diese nicht automatisch korrigieren, so wie es in Photoshop möglich ist.

4 Speichern

Über das Menü „Datei“ → „Exportieren als …“ kannst du das Endresultat in einem beliebigen Dateiformat abspeichern.

Fazit

Du kannst mit der beschriebenen Methode selbst bei strahlendem Sonnenschein Langzeitbelichtungen aufnehmen. Du brauchst kein extra Zubehör und bist nicht auf spezielle Bedingungen angewiesen. Alles, was du benötigst ist etwas mehr Zeit bei der Aufnahme bzw. bei der Bearbeitung. Das Resultat lässt sich in jedem Fall mit einer Langzeitbelichtung, die mit einem Graufilter gemacht wurde, vergleichen.


Hast du es ausprobiert? Hast du Fragen oder weitere Tipps? Dann rein damit in die Kommentare!

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18 Kommentare

Marc says:

Februar 13, 2016 at 9:58 pm

Danke für die ausführliche Anleitung. Ich muss das endlich mal ausprobieren. Die Ergebnisse sehen auf jeden Fall super aus.

Viele Grüße,
Marc 

Reply

Stefan says:

Februar 14, 2016 at 12:13 pm

Danke Marc. Bin gespannt auf deine Fotos und deine Meinung dazu!

Reply

Florian says:

Februar 14, 2016 at 3:39 am

Hi Stefan, super Beitrag. Ich hatte auch einen Artikel zu Median Stacking geplant, aber jetzt hat sich das, dank Deinem Artikel eigtl. erledigt 😉

Eins noch, ich verwende Imagemagick zum stacken. Das ist schneller als Gimp und co (aber immer noch elend langsam). Anleitung hier: http://blog.patdavid.net/2013/09/faking-nd-filter-for-long-exposure.html

Darf ich fragen, welches Plugin Du für die Schieber verwendest?

Reply

Stefan says:

Februar 14, 2016 at 12:25 pm

Danke Florian!
Ich schätze das Thema Stacking ist mit dem einen Artikel noch lange nicht komplett. So gibt es andere (gratis) Tools neben GIMP wie Hugin oder das von dir genannte Imagemagick, die sicher besser funktionieren (RAW-Support, Image-Alignment, kostenlos etc.). Ich habe mich auf Photoshop konzentriert, weil ich das Tool am meisten nutze. Allerdings hat nicht jeder dieses Tool.

Das Plugin für den Schieber heißt Twenty-Twenty. Kann ich empfehlen, ist einfach und genial.

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Michael says:

Februar 14, 2016 at 10:52 am

Super genialer Tipp. Danke! Auf diese Idee bin ich ehrlich gesagt überhaupt noch nicht gekommen. Klasse.

Lg Michael

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Stefan says:

Februar 14, 2016 at 12:28 pm

Freut mich, dass dich dieser Artikel inspiriert hat.

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Markus says:

Februar 14, 2016 at 7:55 pm

servus!! 🙂
sag mal, kann es sein dass das bei cs6 noch nicht so funktioniert?? speziell das „nach dem laden der ebenen in smartobjekt…“ find ich bei mir leider nicht… 🙁

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Stefan says:

Februar 14, 2016 at 8:12 pm

Ich habe die Photoshop CC Version 2015.1.2 genutzt und damit die Screenshots erstellt. Wenn du das CC Abo hast, dann hilft vielleicht ein Update auf diese Version. Sonst kannst du es auch nachträglich in ein Smartobjekt umwandeln. Ebenen laden -> „Ebenen“ -> Smartobjekte -> „In Smartobjekt konvertieren“

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Markus says:

Februar 14, 2016 at 8:15 pm

danke für die rasche Antwort!!!
hab ich probiert, aber dann kann ich den stapelmodus trotzdem nicht ändern (ausgegraut)

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Stefan says:

Februar 17, 2016 at 4:53 pm

Ich habe kurz zu deinem Problem recherchiert. Bei der CS6 Version (2012) gab es zwei Versionen, die Standard und die Extended. Die Stacking Funktion wird nur mit der Extended Version unterstützt. Ich kann dir die Creative Cloud empfehlen, da bekommst du immer die aktuelle Version von Photoshop und Lightroom mit allen Funktionen.

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markus says:

Februar 17, 2016 at 5:04 pm

super, danke für deine hilfe!!
werd mir das mit der cloud wohl überlegen müssen… 🙂

Stefan says:

Februar 18, 2016 at 8:41 pm

Bitte gern 🙂

Frank says:

März 20, 2016 at 12:09 pm

Ein wirklich schöner Trick. Das muss ich auch mal ausprobieren. Noch cooler würden die Bilder aussehen, wenn man den Effekt nur auf die wichtigen Teilbereiche eines Bildes anwendet. Bei Bäumen etc. gefällt mir das verwischen der Konturen irgendwie nicht so sehr. Hast Du das mal ausprobiert?

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Stefan says:

März 20, 2016 at 6:33 pm

Danke Frank! Nein habe ich noch nicht ausprobiert, aber du hast recht. Soweit ich weiß, lässt sich die Median Ebenenzuweisung nicht auf eine bestimmte Maske anwenden, sondern nur auf das gesamte Bild. Vielleicht hast du aber eine Idee wie das funktionieren könnte. Prinzipiell geht es allerdings, nach dem Stacken eines der Original-Bilder zu nutzen, um mit dem so genannte Blending die Bäume zu korrigieren.

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Frank says:

März 20, 2016 at 7:29 pm

Genau, unter das Gestackte Bild würde ich ein Originalbild legen. dann mit ner Maske und nem weichen Pinsel die unerwünscht Stellen aus dem gestackten Bild rausradieRen und verblenden. Muss ich auch mal testen. 🙂

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Alwin says:

August 2, 2016 at 6:47 pm

Hallo Stefan,
Habe folgendes Problem.
Bei PS CC ist der Stapelmodus inaktiv.
hABE MEHRERE bILDER IN sMARTOBJEKT KONVERTIERT UND MÖCHTE SIE IM sTAPELMODUS BEARBEITEN. Hast du eine Lösung?

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Stefan says:

August 3, 2016 at 9:06 pm

Hi Alwin, das könnte an der Software-Version liegen. Hast du das CC-Abo oder die Einzel-Software? Bei der Einzel-Software wir die Extended-Version dafür benötigt. Mit dem Abo sollte es allerdings funktionieren.

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Alwin says:

August 4, 2016 at 8:39 am

Noch eine Info.
Auf meinem Laptop habe ich PS CC 2015.1.2 hier ist alles OK.
Auf dem Pc habe ich ein Update auf 2015.5 durchgeführt. Dort ist der Stapelmodus inaktiv.
VG Alwin

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